Anwendung: Integriertes Management zur Krankheitsbekämpfung, Schädlingsbekämpfung sowie zur Resistenz gegen heiße, trockene Winde und Kippen vom Ährenschieben bis zur Kornfüllung beim Weizen. Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge – Tankmisch-Kombination...
Anwendung: Integriertes Management zur Krankheitsbekämpfung, Schädlingsbekämpfung sowie zur Resistenzsteigerung gegen heiße, trockene Winde und Umkippen vom Weizen-Schiebzeitpunkt bis zur Kornfüllungsphase.
Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge
Tankmisch-Kombination: 28 % Prothioconazol·Tebuconazol SC + 70 % Imidacloprid WG + Aminosäure-Blattdünger. Standarddosierung: 350 ml des Fungizids und 120 g Imidacloprid pro Hektar sowie die übliche Dosierung des Blattdüngers. Einmalige Blattapplikation im Ährenschiebe- und Blütezeitpunkt; Alternativprodukt: 20 % Dinotefuran WG, 180 g pro Hektar, zur Aphidenbekämpfung anstelle von Imidacloprid.
Wichtige Umsetzungshinweise
Eine einmalige kombinierte Sprühbehandlung im kritischen Zeitraum von der Weizen-Ährenschiebe- bis zur Kornfüllungsphase zur umfassenden Bekämpfung von Gelbrost, Mehltau, Fusarium-Kornohr und Blattläusen.
Resistenzmanagement: Rotieren Sie Fungizide und Insektizide mit unterschiedlichen Wirkmechanismen. Für das Resistenzmanagement werden neue Neonicotinoid-Produkte empfohlen.
Hinweise: Spray während der Blütephase des Weizens zur Bekämpfung der Ährenfusariumkrankheit; bei Regen rechtzeitig erneut sprühen. Sprühen Sie nicht mittags bei hohen Temperaturen.
Ergänzende Hinweise: Die oben angegebene Standarddosierung kann je nach lokalem Klima, Pflanzenentwicklung sowie Druck durch Schädlinge und Krankheiten in verschiedenen Regionen angepasst werden.