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Schädlingsbekämpfung

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Integrierte Bekämpfung von Saugschädlingen

Zielorganismen: Blattläuse, Reiswanzen, Weiße Fliegen, Thripse, Zikaden, Psylliden und andere Saugschädlinge. Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Anwendungsrate. 1. Saatgutbehandlung: 70 % Thiamethoxam WG, Mischungsverhältnis zum Saatgut 1:200. 2. Jungpflanzenschutz...

Integrierte Bekämpfung von Saugschädlingen

Zielorganismen: Blattläuse, Zikaden, Weiße Fliegen, Thripse, Blattzikaden, Psylliden und andere saugende Schädlinge.
Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge
1. Saatgutbehandlung: 70 % Thiamethoxam WG, Mischungsverhältnis zum Saatgut 1:200.
2. Jungpflanzenschutz: 70 % Imidacloprid WG, 120 g pro Hektar zur Sprühbehandlung; Alternatives Produkt: 20 % Dinotefuran WG, 180 g pro Hektar zur Sprühbehandlung.
3. Zeitraum des Befalls: 20 % Flonicamid WG (1:1500 verdünnen) und 40 % Nitenpyram AS (1:1200 verdünnen), abwechselnd sprühen; Alternativkombination: 20 % Nitenpyram + 50 % Pymetrozine-Kombinationspräparat, nach Standardverdünnung sprühen.
Wichtige Umsetzungshinweise
1. Saatgut mit Beizmitteln behandeln, um eine langfristige Schädlingsbekämpfung im Keimlingsstadium zu gewährleisten.
2. Hochwirksame und niedrigtoxische Pestizide bei Schädlingsbefall anwenden.
3. Nützlinge wie Marienkäfer und Florfliegen schützen, um ein ökologisches Kontrollsystem aufzubauen.
Resistenzmanagement: Neonicotinoide mit Wirkstoffen anderer Wirkmechanismen rotieren. Kombinationspräparate werden zur Verzögerung der Resistenzentwicklung empfohlen.
Hinweise: Saugschädlinge übertragen leicht Viruserkrankungen; daher sollten bei ihrem Auftreten umgehend Pestizide versprüht werden. Unter Hochtemperatur- und Trockenbedingungen ist die Feldkontrolle zu intensivieren.
Ergänzende Hinweise: Die oben angegebene Standarddosierung kann je nach lokalem Klima, Pflanzenentwicklung sowie Druck durch Schädlinge und Krankheiten in verschiedenen Regionen angepasst werden.

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