Anwendung: Integriertes Schädlings- und Krankheitsmanagement für Reis während des gesamten Wachstumszyklus von der Aussaat bis zur Ernte; anwendbar auf Indica- und Japonica-Reis weltweit. Zielorganismen: Reiswanze, Reisblattläuse, gestreifter Reisbohrer...
Anwendung: Integriertes Schädlings- und Krankheitsmanagement für Reis während des gesamten Wachstumszyklus von der Aussaat bis zur Ernte; anwendbar auf Indica-Reis und Japonica-Reis weltweit.
Ziel-Schädlinge und -Krankheiten: Reiswanze, Reis-Thripse, gestreifter Reis-Stängelbohrer, Scheidenfäule, Reisbrand, falscher Smut und Panikelkrankheiten.
Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge
1. Keimlingsstadium: 70 % Imidacloprid WG, 150 g pro Hektar, nach Verdünnung sprühen; Alternatives neues Produkt: 20 % Dinotefuran WG, 180 g pro Hektar zum Sprühen.
2. Bestockungsstadium: 5 % Emamectin-Benzoat + 15 % Indoxacarb SC, 1:1200 verdünnt zum Sprühen.
3. Ährenentwicklungsstadium bis 5–7 Tage vor der Ährenausbildung: 75 % Tricyclazol WP + 30 % Pyraclostrobin EC, jeweils 400 g und 200 ml pro Hektar, als Tankmischung zum Sprühen.
4. Kornfüllungsstadium: 20 % Nitenpyram AS, 300 ml pro Hektar zur Blattbehandlung;
Wichtige Umsetzungshinweise
1. Desinfizieren Sie das Saatgut, um samenübertragene Krankheitserreger zu eliminieren und die Keimlingskrankheit Bakanae zu verhindern.
2. Verminderung der anfänglichen Population von Reisblattläusen und Thripsen im Säebett.
3. Bekämpfung der Scheidenfäule und des gestreiften Reisstängelbohrers im Bestockungsstadium.
4. Die Zeit vom Ährenansatz bis zum Ährenausziehen stellt das kritische Zeitfenster für die Krankheitsbekämpfung dar.
5. Bekämpfung spät auftretender Schädlinge und Ährenkrankheiten im Kornfüllungsstadium.
Resistenzmanagement: Pflanzenschutzmittel mit unterschiedlichen Wirkmechanismen rotieren. Ein und dasselbe Pflanzenschutzmittel darf pro Vegetationsperiode nicht mehr als zweimal angewendet werden. Das zufällige Mischen hochtoxischer Pflanzenschutzmittel ist verboten. Neue Kombinationsprodukte werden empfohlen, um die Resistenzentwicklung bei Schädlingen zu verzögern.
Hinweise: Pflanzenschutzmittel nicht vor starkem Regen ausbringen, um Verluste durch Abwaschung zu vermeiden. Den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zwischen letzter Anwendung und Ernte strikt einhalten.
Ergänzende Hinweise: Die oben angegebene Standarddosierung kann je nach lokalem Klima, Pflanzenentwicklung sowie Druck durch Schädlinge und Krankheiten in verschiedenen Regionen angepasst werden.