Zielunkräuter: Herbizidresistente Descurainia sophia, Hirtentäschel, Acker-Gauchheil, Rispenhirse, Fuchsschwanzgras, Kanadischer Klette, Gänsefuß und andere resistente Unkräuter. Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge: 1. ALS-...
Zielunkräuter: Herbizidresistente Descurainia sophia, Hirtentäschel, Acker-Gauchheil, Reisgras, Fuchsschwanz, Kanadische Kratzdistel, Kuckucks-Lichtnelke und andere resistente Unkräuter.
Empfohlene Produkte, Formulierung, Wirkstoffgehalt und Aufwandmenge
1. ALS-resistente Breitblattunkräuter: Verwenden Sie PPO- oder Hormon-Herbizide wie Carfentrazone-ethyl und Fluroxypyr.
2. ACCase-resistente Grasunkräuter: Verwenden Sie Herbizide mit unterschiedlichen Wirkmechanismen wie Penoxsulam und Isoxaflutole.
3. Glyphosat-resistente Unkräuter: Ersetzen Sie diese durch Glufosinate und Diquat.
4. Mischen Sie Herbizide mit unterschiedlichen Wirkmechanismen als Standardformulierung.
Wichtige Umsetzungshinweise
1. Stellen Sie die vollständige Anwendung unwirksamer Einzelherbizide ein.
2. Ersetzen Sie Pestizide entsprechend den Resistenztypen.
3. Bekämpfen Sie Unkräuter durch Mischapplikation, Pestizidrotation und agronomische Maßnahmen.
Resistenzmanagement: Langfristige Kontrolle der Unkrautresistenz durch Mischapplikation, Rotation und agronomische Maßnahmen.
Hinweise: Die Bekämpfung resistenter Unkräuter konzentriert sich auf die Prävention. Frühzeitiges Eingreifen senkt die Kosten.
Ergänzende Hinweise: Die oben angegebene Standarddosierung kann je nach lokalem Klima, Pflanzenentwicklung sowie Druck durch Schädlinge und Krankheiten in verschiedenen Regionen angepasst werden.